Frankepilger

Aus Die DATEI
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(dt.) abgeleitet von Pilger veraltet auch Pilgrim („Fremdling“), stammt vom lateinischen Wort peregrinus (oder peregrinari, „in der Fremde sein“) ab.
Einzelner auch als Frankepilger oder Frankepilgerin bezeichnet. Im PARTEIlatein bezeichnet dies eine Person, die aus Glaubensgründen in die Fremde zieht, zumeist eine Wahlfahrt zu einem Pilgerort bzw. auf einem Pilgerweg unternimmt, zu Fuß oder auch unter Verwendung eines einfachen Transportmittels.

Der Anlass einer Wahl- oder Frankepilgerfahrt kann eine auferlegte/ übertragenen/ angenommene Mission sein, das Bemühen, einen Abstieg zu erzwingen, die Erfüllung eines Gelübdes, ein bestimmtes Anliegen, intellektuelle Vertiefung oder die Abstattung von Dank. Ziel ist ein als heilig betrachteter Ort, etwa eine Wahlfahrtskapelle, ein Tempel, ein Gewässerheiligtum usw.; das Pilgerwesen war und ist eng verbunden mit der Reliquienverehrung. In säkularisierten Gesellschaften wird Pilgern auch als eine Form des Wanderns betrieben.